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Lederpflege leicht gemacht – So bleibt dein Lieblingsmöbel geschmeidig und schön

Lederpflege leicht gemacht So bleibt dein Lieblingsmoebel geschmeidig und schoen

Leder ist eines der edelsten und langlebigsten Materialien für Möbel. Es fühlt sich angenehm an, ist atmungsaktiv und entwickelt mit der Zeit eine einzigartige Patina. Doch wie bei jedem Naturmaterial benötigt es die richtige Pflege, um lange geschmeidig und schön zu bleiben. Ohne die richtige Behandlung kann Leder austrocknen, ausbleichen oder sogar spröde werden. Wer sich für ein Ledermöbel entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass es sich mit der Zeit verändert – und das ist ganz normal. Damit diese Veränderungen nicht zu Schäden werden, gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten.

Warum Leder besondere Pflege braucht

Leder ist ein Naturprodukt, das auf äußere Einflüsse reagiert. Besonders Sonnenlicht, trockene Heizungsluft und Feuchtigkeit spielen eine große Rolle. Direkte Sonneneinstrahlung kann dazu führen, dass das Material ausbleicht und spröde wird. Heizkörper in unmittelbarer Nähe trocknen das Leder aus, sodass es rissig werden kann. Auch falsche Reinigungsmethoden oder aggressive Reinigungsmittel können die Oberfläche beschädigen. Deshalb gilt: Vorbeugung ist die beste Pflege. Wer sein Ledermöbel regelmäßig reinigt und mit den richtigen Produkten pflegt, wird viele Jahre Freude daran haben.

Die richtige Lederpflege – so geht’s

Die richtige Lederpflege so geht s

1. Regelmäßige Reinigung schützt vor Schäden

Leder sollte regelmäßig von Staub und Schmutz befreit werden. Ein weiches, leicht feuchtes Baumwolltuch eignet sich dafür am besten. Auch sanftes Absaugen mit einer Polsterdüse auf niedriger Stufe hilft, Staub aus den Poren zu entfernen. Für eine gründlichere Reinigung reicht es meist, das Leder alle paar Monate mit einer milden Seifenlösung abzuwischen. Dabei sollte immer großflächig von Naht zu Naht gearbeitet werden, um Wasserflecken zu vermeiden. Mikrofasertücher sind nicht geeignet, da sie die Oberfläche aufrauen können.

2. Feuchtigkeit bewahren – das A und O für geschmeidiges Leder

Leder kann austrocknen, wenn es nicht regelmäßig gepflegt wird. Um dem vorzubeugen, sollte es ein- bis zweimal im Jahr mit einer speziellen Lederpflege behandelt werden. Diese enthält feuchtigkeitsspendende und rückfettende Inhaltsstoffe, die das Material geschmeidig halten. Ein häufiger Fehler ist, Leder mit handelsüblichen Cremes oder Ölen zu behandeln. Diese können die Poren verstopfen oder das Material fleckig machen. Es ist daher wichtig, nur Produkte zu verwenden, die speziell für Möbelleder entwickelt wurden.

3. Schutz vor Sonne und Heizung

Direkte Sonneneinstrahlung kann Leder ausbleichen und brüchig machen. Besonders empfindlich sind helle und naturbelassene Lederarten. Wer sein Sofa oder seinen Sessel in der Nähe eines Fensters stehen hat, sollte Vorhänge oder Jalousien nutzen, um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. Auch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann Leder schaden. Besonders in den Wintermonaten, wenn die Heizungsluft trocken ist, hilft ein Luftbefeuchter, das Material geschmeidig zu halten. Eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 55 Prozent ist ideal für Mensch und Möbel.

4. Flecken richtig entfernen – ohne das Leder zu beschädigen

Falls doch einmal etwas daneben geht, sollte schnell gehandelt werden. Flüssigkeiten sollten sofort mit einem saugfähigen Tuch abgetupft werden, ohne zu reiben. Fettflecken auf naturbelassenem Leder ziehen oft von selbst ins Material ein und sollten nicht mit Reinigungsmitteln behandelt werden. Hartnäckige Flecken können mit einem speziellen Lederreiniger entfernt werden. Auch hier gilt: Immer großflächig arbeiten und nicht nur punktuell reiben, um Farbunterschiede zu vermeiden.

Glattleder oder Veloursleder – worauf kommt es an?

Nicht jedes Leder ist gleich. Glattleder und Veloursleder unterscheiden sich in ihrer Struktur und damit auch in ihrer Pflege. * Glattleder ist relativ pflegeleicht und lässt sich mit einem weichen Tuch oder einer milden Seifenlösung reinigen. Eine spezielle Ledercreme schützt vor dem Austrocknen und hält das Material geschmeidig. * Veloursleder oder Nubukleder hat eine samtige Oberfläche und ist empfindlicher gegenüber Flecken und Feuchtigkeit. Hier hilft eine weiche Bürste oder ein spezieller Reinigungsschwamm, um die Fasern wieder aufzurichten und Verunreinigungen zu entfernen. Eine regelmäßige Imprägnierung schützt vor Feuchtigkeit und Schmutz.

Fazit: Wer sein Ledermöbel liebt, pflegt es richtig

Leder ist ein zeitlos schönes und langlebiges Material – vorausgesetzt, es wird richtig gepflegt. Regelmäßige Reinigung, das richtige Maß an Feuchtigkeit und Schutz vor Sonne und trockener Luft sorgen dafür, dass dein Ledermöbel viele Jahre in bestem Zustand bleibt. Mit den richtigen Pflegeroutinen wird dein Sofa oder Sessel nicht nur weicher und geschmeidiger, sondern entwickelt mit der Zeit auch die charakteristische Patina, die hochwertiges Leder so besonders macht. Wer sich ein wenig Zeit für die Pflege nimmt, wird lange Freude an seinem Lieblingsstück haben.