Der Hauswirtschaftsraum ist der Raum, über den niemand redet, bis er fehlt. Wer einmal eine Küche mit angeschlossenem Hauswirtschaftsraum genutzt hat, gibt ihn nicht mehr freiwillig auf. Wer ohne plant, wundert sich später, warum Vorrat, Wäsche, Putzgeräte und Recycling die Hauptküche dauerhaft belasten.
Dieser Artikel zeigt, wie wir bei GRW einen Hauswirtschaftsraum sinnvoll planen, mit ehrlicher Funktionsliste, durchdachter Stauraumlogik und einem stimmigen Übergang zur Küche. Anker sind das MULTIROOM-Konzept von Ballerina, die Hauswirtschaftsraum-Module von Contur Küche und die Schiebetür-Lösungen von raumplus für die Trennung zum Wohnbereich.
Das Wichtigste in Kürze
- Funktionsliste vor Möbelwahl: Was gehört rein, Vorrat, Wäsche, Bügeln, Reinigung, Recycling, Gefrieren? Diese Liste bestimmt Schranksystem, Geräteanschlüsse und Raumgröße.
- Hochschrankzeile schlägt Regalchaos: Konsequente Hochschränke bis 220 cm nutzen die Raumhöhe vollständig; ein 5-qm-Raum mit Hochschränken schlägt einen 10-qm-Raum ohne Plan.
- Ballerina MULTIROOM denkt HWR und Küche als ein System: Material und Schrankprogramm aus einem Werk sorgen für einen stimmigen Übergang, sinnvoll bei kleinen Grundrissen mit direktem Durchgang.
- Anschlüsse und Lüftung vor dem Trockenbau klären: Wasser, Ablauf, Stromanschlüsse für Trockner/Tiefkühler sowie Be-/Entlüftung lassen sich nachträglich kaum nachrüsten.
- Drei Übergangswege zur Küche: Offen (kurze Wege), halbgeschlossen (raumplus Schiebetür), vollständig getrennt (eigene Tür, andere Materialwelt möglich).
Wozu ein Hauswirtschaftsraum?
Ein Hauswirtschaftsraum entlastet drei andere Räume gleichzeitig:
- Die Küche, weil Vorratsschränke, große Geräte und Recycling aus der Hauptküche ausgelagert werden können. Die Arbeitsfläche bleibt frei für das, wofür sie gedacht ist: Kochen, Vorbereiten, Anrichten.
- Das Badezimmer, weil Waschmaschine und Trockner einen sinnvollen Platz bekommen, mit eigenem Anschluss, ausreichend Ablagefläche und ohne die ständige Konkurrenz zwischen Körperpflege und Wäschelogistik.
- Den Flur und die Garderobe, weil Reinigungsgeräte, Werkzeuge und Saisonkram nicht im Eingangsbereich landen. Der erste Eindruck eines Hauses gewinnt sofort, wenn diese Dinge einen eigenen Ort haben.
Wer den Hauswirtschaftsraum bewusst plant, gewinnt also nicht nur einen Raum, er beruhigt mehrere andere Räume gleichzeitig. Ballerina vermarktet diese Idee mit dem Konzept MULTIROOM: Küche und angrenzende Räume als zusammenhängende Planungsfläche. Auch Contur Küche denkt den Hauswirtschaftsraum konsequent als Teil der Küchenplanung, nicht als Restraum dahinter.
In der Beratung erleben wir zwei typische Ausgangslagen. Im Neubau ist der Hauswirtschaftsraum oft ein klar gezeichneter Raum mit 5 bis 10 qm, der noch keine Möbel hat. Im Bestand ist er häufig ein „irgendwie übrig gebliebener" Raum, ohne Anschlüsse, ohne Licht, ohne Plan. Beide Fälle profitieren vom selben Vorgehen: erst die Funktionsliste, dann die Möbelwelt, dann der Übergang zur Küche.
Funktionsliste: was wirklich rein soll
Vor der Möbelplanung kommt die Funktionsliste. Wer ehrlich aufschreibt, was rein soll, plant zielführender:
| Funktion | Anforderung |
|---|---|
Vorratslagerung | Trocken, getrennt nach Häufigkeit, sichtbar oder geschlossen |
Wäsche waschen | Waschmaschine, Wasser- und Stromanschluss, Bodenablauf optional |
Wäsche trocknen | Trockner (Wärmepumpe bevorzugt), Lüftung beachten |
Wäsche behandeln | Bügelbrett, Wäscheständer-Stellplatz, Wäschekörbe |
Putzgeräte | Staubsauger, Wischmop, Eimer, Putzmittel |
Werkzeug / Heimwerken | nach Bedarf, gerne in geschlossenen Schränken |
Recycling / Müll | Trennsystem mit eigenen Auszügen |
Gefriertruhe / -schrank | wenn nicht in der Küche untergebracht |
Tierfutter, Tiergeräte | bei Haustieren mitdenken |
Saisonisches | Weihnachten, Sommerausrüstung, Reise |
Diese Liste ist keine Pflicht, aber ein Ausgangspunkt. Wer drei Punkte streicht, gewinnt Platz. Wer zwei zusätzliche hinzufügt, weiß früh, dass mehr Raum nötig ist.
Wir empfehlen, die Funktionsliste schriftlich zu machen und vor dem Beratungstermin gemeinsam im Haushalt durchzugehen. Erfahrungsgemäß dreht sich der Streit zwischen Partnern seltener um die Front als um die Frage, ob die Gefriertruhe im Hauswirtschaftsraum oder im Keller leben darf. Diese Klärung gehört vor das Möbelgespräch.
Möbel und Stauraum: Hochschränke, Auszüge, offene Regale
Stauraum im Hauswirtschaftsraum funktioniert anders als in der Hauptküche. Hier zählt die ehrliche Volumenausnutzung mehr als die schöne Front:
- Hochschränke bis zur Decke nutzen das Volumen maximal aus. Sie sind im Hauswirtschaftsraum oft die wichtigste Einzelinvestition, eine konsequente Hochschrankzeile ersetzt drei freie Regale.
- Auszüge mit Vollauszug sind besser als Drehtüren. Im engen Raum spart das Bewegung und Übersicht: Was hinten liegt, ist vorn sichtbar, statt im Schrank zu verschwinden.
- Offene Regale sind günstig und übersichtlich, brauchen aber Pflege (Staub) und disziplinierte Ordnung. In kleinen Mengen sinnvoll, in großen Flächen riskant.
- Wandhalterungen für Besen, Mopp, Werkzeug oder Bügelbrett sparen Stellplatz und holen Geräte aus den Ecken. Eine durchdachte Wandschiene ersetzt einen halben Schrank.
- Schubladenelemente für Wäschekörbe und Recyclingsysteme sind Standard. Sortiert nach Wäschefarbe, Müllart oder Vorratskategorie, was als System geplant ist, bleibt im Alltag auch sortiert.
Ballerina, Contur Küche und next125 bieten alle Schrankmodule, die für den Hauswirtschaftsraum geeignet sind. Häufig lohnt sich eine bewusste Mischung: hochwertige Auszüge an stark genutzten Stellen, einfacher Stauraum dort, wo Optik weniger wichtig ist. Das Budget bleibt so im Rahmen, ohne dass die Funktion leidet.
Eine Beobachtung aus der Beratung: Wer im Hauswirtschaftsraum am Stauraum spart, baut sich später eine zweite Lösung im Keller oder in der Garage. Der gefühlte Spareffekt löst sich auf, sobald die ersten Einkaufstüten dauerhaft in der Küche stehen, weil im Hauswirtschaftsraum kein Platz mehr ist. Lieber einen Hochschrank mehr planen, und ihn auch füllen.

Geräte: Waschen, Trocknen, Bügeln, Gefrieren
Geräte sind die zweite große Entscheidung, und die mit den meisten technischen Folgen. Drei Leitfragen helfen:
- Übereinander oder nebeneinander? Waschmaschine und Trockner als Säule sparen Platz; nebeneinander gibt mehr Arbeitsfläche darüber. Eine Säule braucht einen Verbindungsrahmen mit Zwischenboden, sonst ist die Bedienung des oberen Geräts unkomfortabel. Nebeneinander bietet die schönere Arbeitshöhe für eine durchgehende Ablageplatte, frisst aber mindestens 120 cm Wandbreite.
- Anschlüsse vorhanden oder Neuverlegung? Wasserzulauf, Abwasser, Strom (eigene Sicherung für Trockner empfohlen), Lüftung, vor der Möbelplanung klären. Im Bestand kostet die Neuverlegung schnell mehr als das Möbel. Im Neubau lassen sich diese Punkte ohne große Mehrkosten mitdenken, wenn sie früh im Plan stehen.
- Gefriertruhe oder Gefrierschrank? Wir vergleichen Stellfläche, Zugriff und Nutzinhalt. Den Energieverbrauch beurteilen wir anhand des aktuellen Labels der ausgewählten Geräte bei vergleichbarer Größe.
Ein Bügelbereich ist optional. Wenn ja, lohnt sich ein klappbares Bügelbrett, eine versteckte Bügelschrank-Lösung oder eine bewusst integrierte Arbeitsplatte über der Waschsäule, statt ein dauerhaft aufgestelltes Brett im Raum. Wer wenig bügelt, sollte hier nicht über das Ziel hinaus planen, ein gut zugängliches Klappbrett reicht für die meisten Haushalte.
Auch ein Trockenraum oder mindestens ein Stellplatz für einen Wäscheständer ist sinnvoll, selbst wenn ein Trockner vorhanden ist. Empfindliche Stücke, Pullover und Outdoor-Wäsche brauchen vor allem Luft zum Trocknen, Wärme braucht es hier kaum. Im Hauswirtschaftsraum lässt sich diese Funktion ohne Konkurrenz zum Wohnbereich unterbringen.
Vorratslogik: was wo steht
Eine schlechte Vorratslogik ist die häufigste Kritik an Hauswirtschaftsräumen. Drei Regeln, die helfen:
- Häufig genutzt nach unten und nach vorn: Mehl, Reis, Konserven in greifbarer Höhe. Was täglich gebraucht wird, gehört nicht auf einen Hocker.
- Saisonisch und selten nach oben oder hinten: Weihnachtsservice, Großgeräte, Reservepackungen. Hierfür ist ein Tritt sinnvoller als die tägliche Klettertour.
- Sichtbarkeit nach Bedarf: Glasdosen oder transparente Boxen erleichtern Bestandsübersicht. Wer offen lagert, kauft seltener doppelt, wer geschlossen lagert, gewinnt Ruhe im Raumbild.
Viele Haushalte nutzen den Hauswirtschaftsraum vor allem als Vorratsraum. In diesem Fall lohnt sich ein konsequenter Zonenplan: trockene Vorräte, Konserven, Getränke, Frischwaren, Reinigungsmittel, jede Zone mit eigener Höhe und Beleuchtung. Eine LED-Innenbeleuchtung in den Hochschränken kostet wenig, verändert aber die Übersicht im Alltag spürbar.
Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Frische-Logik. Was kühlt, hat keinen Platz im normalen Hochschrank. Wer keine Speisekammer mit konstant niedriger Temperatur hat, verlagert kühlpflichtige Vorräte besser nicht aus der Küche. Ein moderner Vorratsraum ersetzt nicht den Kühlschrank, er ergänzt ihn um trockene Vorratshaltung.
Die Ballerina-Landhausküche zeigt im Übrigen, wie sich Vorratsschränke auch optisch in die Hauptküche einbinden lassen, wenn ein eigener Hauswirtschaftsraum nicht möglich ist, als Plan B mit klarer Linie.

Übergang zur Küche: offen, halbgeschlossen, geschlossen
Wie der Hauswirtschaftsraum mit der Küche verbunden ist, entscheidet über den Alltag stärker als die Möbelfront. Vier typische Lösungen:
| Übergang | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
Offen (Durchgang) | direkter Zugriff ohne zusätzliche Tür | Geräusche (Waschmaschine, Trockner) hörbar; Vorrat sichtbar |
Schiebetür | bei Bedarf geschlossen, sonst offen | benötigt Wandfläche neben der Tür |
Drehtür | klassisch, gut gedämmt | Schwenkraum nötig |
Eigener Raum (entfernt) | komplett ruhig | längere Wege im Alltag |
raumplus bietet Schiebetür-Systeme, die den Übergang elegant lösen, der Hauswirtschaftsraum bleibt im Alltag offen und kann bei Besuch oder beim Trocknen optisch geschlossen werden. Wir haben das Konzept im Beitrag raumplus Schiebetür als Raumteiler ausführlicher eingeordnet.
Eine gedämpfte Drehtür ist die akustisch sauberste Lösung, braucht aber Schwenkraum. In knappen Räumen oder bei einem Übergang in einen engen Flur ist sie selten die erste Wahl. Eine rahmenlose Schiebetür mit Soft-Close-Funktion kombiniert die Alltagsoffenheit mit der Möglichkeit, das Geräusch der Waschmaschine bei Abendgesellschaft sauber auszublenden.

Wer den Hauswirtschaftsraum ganz entfernt vom Küchenraum plant (etwa im Keller oder einem Nebentrakt), spart die Übergangsfrage, bezahlt aber mit längeren Wegen im Alltag. Für Familien mit hohem Wäscheaufkommen kann das ein dauerhafter Reibungspunkt werden.
Kleiner Hauswirtschaftsraum: 4–6 qm sauber nutzen
Auch in 4–6 qm lässt sich ein funktionierender Hauswirtschaftsraum unterbringen. Empfehlungen:
- Säule statt nebeneinander: Waschmaschine und Trockner übereinander auf einem Verbindungsrahmen.
- Hochschränke bis Decke: jede Höhe nutzen, nichts „luftig" lassen.
- Wandklappen statt Tischfläche: klappbare Arbeitsplatte über der Waschsäule.
- Schmale Auszüge: 15–30 cm breit für Reinigungsmittel und Bügelutensilien.
- Wandhalterungen: für Besen, Bügelbrett, Wäschestange.
- Türanschlag prüfen: Eine falsch herum öffnende Drehtür kann in einem 4-qm-Raum den halben Stauraum blockieren.
Ein 4-qm-Raum reicht nicht für jeden Haushalt, aber für viele Standardfamilien ist er ausreichend, wenn die Planung konsequent ist. Wer dagegen einen Hauptkühlschrank, eine zusätzliche Gefriertruhe und Fahrradzubehör unterbringen möchte, sollte ehrlich auf 8–10 qm zielen, statt einen kleinen Raum zu überlasten.
In sehr kleinen Räumen entscheidet die Bewegungsfläche mehr als die Schrankzahl. Eine freie Stehfläche von 80 × 80 cm vor der Waschsäule sollte bleiben, sonst leidet die Bedienung der Geräte. Eine Wäschebox auf Rollen kann diese Fläche im Alltag mitnutzen und bei Bedarf weggeschoben werden.
Licht, Lüftung, Anschlüsse: die Technik unter der Oberfläche
Ein Hauswirtschaftsraum lebt von Technik, die nicht zu sehen ist. Drei Punkte, die in der Planung oft zu kurz kommen:
Licht. Eine einzelne Deckenleuchte in Raummitte reicht selten. Sinnvoll sind eine helle Allgemeinbeleuchtung mit hohem CRI-Wert, eine LED-Unterbauleuchte über jeder Arbeits- oder Ablagefläche und eine Innenbeleuchtung in den wichtigsten Hochschränken. Wer im Hauswirtschaftsraum auch sortiert oder bügelt, braucht echtes Licht, das deutlich über bloßem Dämmerlicht liegt.
Lüftung. Trockner, Waschmaschine und Vorräte erzeugen Feuchte und Gerüche. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Abluftanschluss im Hauswirtschaftsraum ist die sauberste Lösung. Wo keine Lüftungsanlage vorhanden ist, hilft ein Fenster zur Außenwand oder mindestens ein Lüftungsgitter zum angrenzenden Raum. Ein hermetisch abgeschlossener Hauswirtschaftsraum ohne Lüftung ist mittelfristig anfällig für Schimmel, besonders dann, wenn dort regelmäßig nasse Wäsche hängt.
Anschlüsse. Wasserzulauf, Abwasser, Stromanschluss (idealerweise mit eigener Sicherung für Trockner und Waschmaschine), Lüftungsöffnung und gegebenenfalls ein Bodenablauf. Ein Bodenablauf ist kein Muss, aber im Schadensfall (Waschmaschinenleck) ein wertvoller Schutz für Boden und Estrich. Im Neubau lohnt er sich fast immer, im Bestand ist er meist nicht nachrüstbar.
Diese Punkte gehören vor die Möbelplanung. Wer die Möbel zuerst kauft und dann merkt, dass der Trockneranschluss falsch liegt, plant ein zweites Mal. Wir prüfen diese Anschlüsse in der Beratung am Grundriss und mahnen, wo wir Risiken sehen, ohne baurechtliche Pauschalaussagen, aber mit der nötigen Erfahrung aus vielen umgesetzten Räumen.
Materialwelt: zur Küche passend, aber nicht identisch
Eine ehrliche Frage in der Beratung: Muss der Hauswirtschaftsraum optisch identisch zur Hauptküche sein? Unsere Antwort ist meist nein.
Wer dieselbe Front, dasselbe Material, denselben Griff im Hauswirtschaftsraum verbaut wie in der Küche, kauft Ästhetik, die im Alltag selten gesehen wird. Der Hauswirtschaftsraum darf, und sollte oft, eine bewusste Stufe schlichter sein:
- Korpus wie in der Küche, für Maßgenauigkeit und einheitliche Beschläge.
- Front in einer reduzierten Variante: einfarbig, melaminbeschichtet, ohne aufwendige Furniere. Pflegeleicht, robust, günstiger.
- Griffe identisch zur Küche, wenn der Hauswirtschaftsraum durch eine offene Tür sichtbar bleibt. Andernfalls genügt eine schlichte Grifflösung.
- Arbeitsplatte in robustem Material, Kompakt, Laminat oder einfaches Schichtstoff genügt. Granit oder Naturstein sind hier selten sinnvoll, weil die Fläche selten als „schauend" wahrgenommen wird.
Diese bewusste Reduktion hält das Budget im Rahmen und macht den Hauswirtschaftsraum alltagstauglicher. Eine Hochglanzfront, die jeden Wassertropfen und jeden Wäschekorb-Abdruck zeigt, ist im Hauswirtschaftsraum die falsche Entscheidung.
Wenn der Übergang von der Küche zum Hauswirtschaftsraum offen oder mit Glaseinsatz gestaltet ist, lohnt sich eine gemeinsame Farbwelt: gleiche Korpusfarbe, ähnlicher Frontton, abgestimmte Griffe. So bleibt die Stillinie geschlossen, ohne dass jedes Detail identisch sein muss. Das MULTIROOM-Konzept von Ballerina ist dafür gedacht, und vergleichbare Ansätze führen wir auch mit Contur Küche und next125.

Was wir bei GRW daraus machen
Wir planen den Hauswirtschaftsraum als eigenständigen Raum mit eigener Stauraumlogik. Unser Vorgehen in der Beratung:
- Funktionsliste ehrlich erstellen. Was soll wirklich rein, was nicht.
- Geräteanschlüsse klären, Wasser, Strom, Lüftung, gegebenenfalls Bodenablauf.
- Stauraumzonen festlegen, Vorrat, Reinigung, Werkzeug, Wäsche, Recycling.
- Übergang zur Küche entscheiden, offen, Schiebetür oder Drehtür.
- Materialwelt mit der Hauptküche abstimmen, Front, Korpus, Beschläge.
- Licht und Lüftung von Anfang an als Teil der Möbelpositionierung mitplanen.
Marken, die wir hier häufig führen:
- Ballerina, MULTIROOM-Konzept für Küche und angrenzende Räume in einer Stillinie. Vergleichbares Vorgehen kennen wir auch aus der Ballerina-Landhausküche.
- Contur Küche, Hauswirtschaftsraum-Module als Teil des Küchenprogramms, mit klarer Linie und solider Innenausstattung.
- next125, Hochschrank- und Schubladenmodule mit hoher Innenausstattung, ergänzend zu Ballerina und Contur Küche. Den Programmaufbau haben wir im Beitrag next125 NX 510 und NX 640 eingeordnet.
- raumplus, Schiebetür-Trennung zum Wohnbereich, wenn der Hauswirtschaftsraum offen geplant ist.
Wenn die Hauptküche eine Kochinsel hat und der Hauswirtschaftsraum direkt angrenzt, entlastet er die Insel und die Wandzeile gleichermaßen, Vorrat wandert hinaus, die Insel bleibt als Arbeits- und Kommunikationsfläche frei. Wir beraten Sie dazu in Thierhaupten und in Augsburg-Haunstetten. Eine Auswahl an Markenkatalogen finden Sie in unserer Katalogübersicht.
Hauswirtschaftsraum planen
Persönliche Beratung in Thierhaupten und Augsburg-Haunstetten: Zonen, Geräte und Stauraum auf kleiner Fläche.
Termin anfragenFAQ
Wie groß sollte ein Hauswirtschaftsraum sein?
Funktional ab 4–6 qm; komfortabel ab 8–10 qm. Wichtiger als die Quadratmeter ist die Möbelplanung: ein 5-qm-Raum mit konsequenter Hochschrank-Nutzung schlägt einen 10-qm-Raum ohne Plan.
Was gehört in einen Hauswirtschaftsraum?
Vorrat, Waschmaschine, Trockner, Wäschekörbe, Reinigungsgeräte, Recycling, optional Gefrierschrank, Werkzeug und Saisonisches. Welche Funktionen real gebraucht werden, entscheidet die Funktionsliste vor der Planung.
Sollte der Hauswirtschaftsraum offen oder geschlossen sein?
Offene Übergänge sind alltagsfreundlich, geschlossene reduzieren Geräusche und halten Vorrat aus dem Blick. Schiebetür-Systeme, etwa von raumplus, verbinden beides: offen im Alltag, geschlossen bei Bedarf.
Lohnt sich ein eigener Hauswirtschaftsraum?
Ja, wenn der Raum vorhanden ist und Vorrat, Wäsche oder Geräte sonst die Hauptküche belasten würden. Ein Hauswirtschaftsraum entlastet Küche, Bad und Flur gleichzeitig.
Was bedeutet MULTIROOM bei Ballerina?
MULTIROOM ist das Konzept von Ballerina, Küche und angrenzende Räume (Hauswirtschaftsraum, Sideboards in der Diele oder im Esszimmer) als zusammenhängende Planungsfläche zu betrachten. So bleibt die Stillinie über mehrere Räume geschlossen.
Braucht ein Hauswirtschaftsraum einen Bodenablauf?
Nicht zwingend, aber im Neubau sinnvoll. Ein Bodenablauf ist ein wertvoller Schutz im Schadensfall (Waschmaschinenleck) und kostet im Neubau wenig zusätzlich. Im Bestand ist er meist nicht nachrüstbar, dort hilft eine Wassersensor-Sicherung an der Waschmaschine.
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